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Eigenschaftsdualismen
Eigenschaftsdualistische Positionen haben in der heutigen
philosophischen Debatte eine höhere Popularität als
Substanzdualismen. Eigenschaftsdualisten argumentieren, dass
eine Person nicht aus zwei Substanzen (Geist und Körper)
zusammengesetzt ist. Vielmehr behaupten sie, dass es nur ein Objekt
(die Person) gebe, die jedoch körperliche und geistige Eigenschaften
habe. Oft werden von Eigenschaftsdualisten die Qualia, also die
subjektiven Erlebnisgehalte, als nichtmaterielle Eigenschaften
angesehen, da bei diesen die Reduzierbarkeit auf körperliche oder
physische Zustände zweifelhaft bleibt.
In der heutigen Philosophie des Geistes werden vor allem
die eigenschaftsdualistischen Argumente von David
Chalmers[6] und Frank Cameron Jackson[4] diskutiert,
doch die historischen Wurzeln dieser Position reichen viel weiter
zurück. Schon Baruch de Spinozas neutraler Monismus ging
von einer Substanz aus, die materielle und geistige Qualitäten hat.
Im 19. Jahrhundert wurde eine analoge Position etwa durch Ernst
Haeckel populär gemacht.[7]
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