Montag, 5. August 2013

München Quantenheilung und Dualismus

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Eigenschaftsdualismen

Eigenschaftsdualistische Positionen haben in der heutigen philosophischen Debatte eine höhere Popularität als Substanzdualismen. Eigenschaftsdualisten argumentieren, dass eine Person nicht aus zwei Substanzen (Geist und Körper) zusammengesetzt ist. Vielmehr behaupten sie, dass es nur ein Objekt (die Person) gebe, die jedoch körperliche und geistige Eigenschaften habe. Oft werden von Eigenschaftsdualisten die Qualia, also die subjektiven Erlebnisgehalte, als nichtmaterielle Eigenschaften angesehen, da bei diesen die Reduzierbarkeit auf körperliche oder physische Zustände zweifelhaft bleibt.
In der heutigen Philosophie des Geistes werden vor allem die eigenschaftsdualistischen Argumente von David Chalmers[6] und Frank Cameron Jackson[4] diskutiert, doch die historischen Wurzeln dieser Position reichen viel weiter zurück. Schon Baruch de Spinozas neutraler Monismus ging von einer Substanz aus, die materielle und geistige Qualitäten hat. Im 19. Jahrhundert wurde eine analoge Position etwa durch Ernst Haeckel populär gemacht.[7]


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